Fachbegriffe

7b-Format

Größenangabe des Formats im Druck- und Stanzbereich (1200 x 1620 mm).

ABC (activity based costing)

Zuordnung der Kosten zu einer bestimmten (VKF-)Aktion.

Above-the-line

Klassische Marketing-Aktivitäten wie TV- und Printwerbung, Hörfunk, Kino und Plakatwerbung.

Abverkaufshilfe (AVH)

Beim Handel manchmal gebräuchliche Bezeichnung für -> Display.

Adapterplatte

Verbindungselement zwischen Display und Chep-Palette.

Added value

Zusatznutzen (auch die Verpackung kann einen added value für ein Produkt bilden).

Advertising / ad

Werbung

Affichen

Großplakate in der Außenwerbung.

AIDA-Formel

A - attention -> Aufmerksamkeit erregen
I - interest -> Interesse wecken
D - desire -> Drang/Wunsch erzeugen
A - action -> Kaufaktion auslösen

Aktionsplatzierung

Verkaufsförderungsaktion in Verbindung mit einer Preisreduktion.

Astralonbogen

Stanzrisszeichnung, mit deren Hilfe die Gestaltung einer Verpackung an die Kontur angepasst wird.

Attitude towards the ad

Einstellung zur Werbung

Aufstellfigur

Häufig lebensgroße Figuren aus ein- oder zweiseitig kaschiertem Trägermaterial (Wellpappe, Holzpappe) mit Rückständer, die häufig eine Testimonial-Person (Film- oder Musikstar, Comic-Figur) darstellen.

Awareness

Bewusstsein einer Marke im Kopf des Verbrauchers.

Backingcard

-> Crowner

Banner

Ein bedrucktes Poster wird durch zwei Metall- oder Kunststoffschienen an der oberen und unteren Bogenkante stabilisiert und ermöglicht die Aufhängung an beliebigen Orten.

Below the Line

Amerikanischer Begriff für Verkaufsförderung.

Berstfestigkeit

Technischer Wert bei der Verpackungsprüfung - gibt an, bei welchem Druck das Verpackungsmaterial bricht.

Billings

Höhe des Werbetats, der einer Agentur für eine Kampagne zur Verfügung gestellt wird.

Blockplakat

-> Kartonplakat mit mindestens zwei Wellpappeinlagen. Dadurch wird dieses als Block ausgebildet, ist stabiler und wirkt wertiger (vergl. dazu auch Leichtplakat).

Bodendisplay, -schütte, -steller

Schütt- oder Sortierware tragendes Display mit befüllbarer Fläche oder Trays.

Bogenoptimierung

Zusammenstellung (Vernutzung) der Verpackungszuschnitte für die optimale Ausnutzung des Druckbogens.

Brand/brand name

Marke/Markenartikel

Brand equity

Markenwert

Briefing

Wesentliches Instrument in der Zusammenarbeit zwischen Agentur und Industrie, bei dem in der Planungsphase einer Werbekampagne alle relevanten Daten über Markt, Produkt, Konkurrenz weitergegeben werden.

Brutto-Regalmeternutzung

Vergleich von Einkaufs- und Verkaufspreis eines Produktes im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten, um im Handel die optimale Regalbestückung festlegen zu können.

Bundling

Produkte und Dienstleistungen werden zu einem Leistungspaket zusammengeführt und zu einem Preis angeboten, der unter jenem liegt, den man zahlen müsste, wenn man die Komponenten einzeln kaufen würde.

CAD

Computer Aided Design - Software, die zur dreidimensionalen Produktentwicklung am Bildschirm genutzt wird.

Carry-over-Effekt

Absatzänderung nach Beendigung einer Verkaufsförderungsaktion.

Category-Management

Steuerung des Warengeschäfts unter Einkaufs- und Verkaufsgesichtspunkten. Sortimentsentscheidungen werden vor dem Hintergrund des gesamten Sortimentserfolgs getroffen, der sich an den Faktoren Deckungsbeitrag, Marktanteil und Kundenzufriedenheit misst.

Category share

Marktanteil eines Produktes in einer bestimmten Warengruppe.

CCG

Centrale für Co-Organisation mit Sitz in Köln, die verschiedene Normierungen im Handel (z.B. Palettenhöhe, EAN-Code) vornimmt.

Channel-Marketing

Marketingstrategie für unterschiedliche Vertriebsschienen (Tankstellen, Kioske, SB-Warenhäuser, ect.).

Chep-Palette

Kunststoffpalette aus mind. 50% Recyclaten in Modulmaßen (z.B. 1⁄4 Chep = 1⁄4 Euro-Palette = 40 x 60 cm). Wird im Mietsystem eingesetzt. durch entsprechende Steckschlitze besonders für Displaymäntel geeignet, die durch Laschen einfach arretiert werden. -> Palettendisplay

CMYK

Cyan, Magenta, Yellow, Key-Aufbau des herkömmlichen Vierfarbdruckes aus Cyanblau, Magenta, Gelb und Schwarz.

Co-Branding

Gemeinsamer Auftritt mit einem Partnerprodukt, wobei sich die beteiligten Unternehmen die Kosten teilen.

COI (community of interest)

Benutzergruppe im Internet, die sich zu speziellen Themen austauscht.

Colormanagement

System zur einheitlichen und verbindlichen Farbdarstellung über alle Computer-Peripheriegeräte und Prozesskomponenten.

Composing

Zusammenfügen von Bild und Text.

Continuous replenishment

ECR-Baustein - Optimierung des Warenflusses zwischen Handel und Industrie im Sinne der just-in-time-Logistik.

Convenience stores

Nachbarschaftsläden - meist Tankstellen oder Kioske - mit hoher Sortimentsbreite, geringer Sortimentstiefe und längeren Öffnungszeiten in unmittelbarer Nachbarschaft der Verbraucher.

Co-Packing

Lohnpacker, der Ware im Kundenauftrag konfektioniert, kommissioniert und verpackt.

Copy-Strategy

Schriftliche Fixierung wichtiger Vorgaben für kreative Lösungsansätze im Rahmen der Kampagnenentwicklung. Die Copy-Strategy bildet häufig die Grundlage für die Entwicklung einer Verkaufsförderungskampagne.

Corporate Design / CD

Graphisches Erscheinungsbild des Unternehmens, das sich z.B. durch Logo, Slogan ausdrückt.

Corporate Identity / CI

Ausdruck der Unternehmensphilosophie; einheitliches graphisches und textliches Erscheinungsbild nach Innen und Außen.

Crossmedia Branding

eine Marke in allen Medien (gleich) darstellen.

Cross-Promotions

Verkaufsförderungsaktionen, bei denen Produkte unterschiedlicher Warengruppen gemeinsam angeboten werden.

Crowner

Voll- oder wellpappverstärkter Plakataufsatz, der auf ein Display oder Ausstellungsstück aufgesteckt wird.

CTP computer-to-plate

Digitales Übertragungsverfahren vom Computer auf die Druckplatte; von dort aus werden Printprodukte wie bisher analog produziert.

Customer value

Kundennutzen

Dachaufsteller

Display aus Karton, das durch eine Rillung dachförmig aufgestellt wird.

Deckenhänger

Plakat aus kaschiertem Karton, das von der Decke am P.O.S. hängt. ->Mobile

Dekoration

Zusammenstellung von mehreren selbstdarstellenden und/oder warentragenden Displays, z.B. Plakate und Sockel.

Deko-Service

Platzierung des VKF-Materials am P.O.S. durch Dienstleister.

Degustationsaktion

Probieraktion

Desktop Publishing (DTP)

Gestaltung von Bildern und Texten am Bildschirm.

Dispenser

Warenspender, zur Entnahme von Produkten und Informationen (Karten, Prospekten, Salesfoldern).

Display

Aufsteller oder Dekoration als Verkaufshilfe. Warentragend oder selbstdarstellend. Die Displaygestaltung ist auf das beworbene Produkt bezogen.

Display-Insel

Kombination mehrerer Palettendisplays mit allseitiger Zugangsmöglichkeit. Oft ergänzt durch weiteres Displaymaterial (z.B. Deckenhänger).

Displaywand

Plakattafeln, die modular mit Verbindungselementen zu großflächigen Systemwänden verbunden werden können.

DNP

Dauer-Niedrig-Preis

DPR

Direkte-Produkt-Rentabilität.

Durchstoßwiderstand

Technischer Wert bei der Verpackungsprüfung - gibt an, bis zu welchem Druck die Verpackung das Produkt schützt, ohne dass das Verpackungsmaterial zerstört wird.

EBV

Elektronische Bildverarbeitung

ECR

"Efficient Consumer Response", Verbesserung der Wertschöpfungskette zwischen Handel und Industrie zum Nutzen des Verbrauchers.

EDI

"Electronic Data Interchange", Austausch von Informationen mittels elektronischer Datenübertragung.

EPI

"Efficient product introduction", ECR-Baustein - Optimierung der Einführung neuer Produkte in den Handel.

EAN-Code

Maschinenlesbarer Strichcode für die gesamteuropäische Identifikation von Artikeln und deren Zuordnung zu Artikelgruppen, Warengruppen oder Warenbereichen. Die beiden ersten Stellen des 13-stelligen Codes kennzeichnen das Herkunftsland, die nächsten 5 die bundeseinheitliche Betriebsnummer (bbn), die nächsten 5 die individuelle Artikelnummer des Herstellers, und die letzte Ziffer dient als Prüfziffer.

Efficient promotion

ECR-Baustein - Optimierung der Warengruppen im Unternehmen.

Efficient store assortment

ECR-Baustein - Optimierung der Warengruppen im Handel.

Endorsement

Empfehlungsmarketing, bei dem Unternehmen, die über sich ergänzende Produkte verfügen, gemeinsame Verkaufsförderungsaktionen durchführen.

EPS

"Encapsulated Postscript", -> Postscript-File, der Schriftinformationen nur verschlüsselt aufnimmt.

Evoked set (relevant set)

Menge von Produkten, die dem Konsumenten am Beginn eines Kaufentscheidungsprozesses bekannt sind, als akzeptabel angesehen und daher in die weitere Auswahl einbezogen werden.

Eye-catcher

Blickfang, aufmerksamkeitsstarke Gestaltungselemente.

Facing

Optische Anmutung eines Displays oder einer Verpackung.

HACCP

"Hazard Analysis Critical Control Point System", Prüfung der Einhaltung spezieller Hygieneauflagen, insb. im Bereich der Lebensmittelproduktion sowie der Zulieferindustrie.

Headercard

-> Crowner, (Herzflügelaufsteller) Ausklappbare Pappständer auf der Rückseite eines Displays, um die Standfestigkeit zu gewährleisten.

high-quality Flexodirektdruck

Qualitativ hochwertiger Flexodruck, der im Gegensatz zum Flexovordruck auf die gefertigten Wellpappbögen aufgebracht wird. Mit high quality Flexodirektdruck lassen sich auch schwierige Motive in Raster und Strich realisieren.

Hohlrahmenplakat

Hohlblockplakat - Durch dreifach genutete Plakatränder kann ein Rahmen in einem Stück mit dem Plakat erzeugt werden, der höhere Stabilitätseigenschaften aufweist.

Ingredient Branding

Komponentenstrategie, bei der ein einzelner Bestandteil das Wachstum eines anderen Produktes fördert.

Instore decision rate

Prozentualer Wert der Kaufentscheidungen, die während des Einkaufs vor Ort im Handel getroffen werden. Die IDR variiert je nach Warengruppe und liegt im Durchschnitt in Deutschland bei rund 60%.

IMC

"integrated marketing communication", Abstimmung aller Marketinginstrumente - von der Anzeige über den TV-Spot bis zur Verpackungs- und Displaygestaltung; verstärkt den Werbeerfolg.

ISO-Modulmaß

Logistische Maßgröße für eine optimale Ausnutzung von Regal- und Palettenflächen im Handel (-> Zweitplatzierung).

Kantenstauchdruck

Technischer Wert bei der Verpackungsprüfung - gibt an, bei welchem Druck die Verpackung seitlich einknickt.

Karton- und Wellpappen- und Vollpappenplakat

-> Kaschierplakate

Kaschierplakat

Auf das jeweilige Trägermaterial aus Karton, Wellpappe oder Vollpappe wird ein- oder zweiseitig ein Druckbogen kaschiert und dann ausgestanzt.

KaWell-Plakat

Kaschiertes Wellpapp-Plakat. Leichtplakat

KISS

Keep it short and simple - Reduktion von Texten / Kampagnen auf die elementaren Bestandteile.

Kopfschild

-> Crowner

Laufrichtung

Bevorzugte Falzrichtung des Papiers.

Layout

Graphischer Entwurf

Leichtplakat

An den vier Kanten gerilltes und geklebtes Kartonplakat mit einem Wellpappenformat zur Verstärkung.

Leistenplakat

-> Banner

Licht- und Bewegungsdisplay

Display, in dem Lichtanlagen optische Effekte erzeugen und/oder einzelne Teile durch Elektromotoren bewegt werden, wodurch die Aufmerksamkeit des Käufers auf das Display und die Produkte gelenkt wird.

Lpi - Lines per inch

Linien pro Zoll, Maßeinheit, welche die Rasterweite von Halbtonbildern beim Druck angibt.

Luftpolsterplakat

-> Leichtplakat

Mailing

Werbeschreiben mit/ohne Warenmuster an definierte Zielgruppe.

Merchandising

Nach K. Birkigt Teilfunktion der Verkaufsförderung. Ihre Aufgabe besteht darin, Waren im Handel wirksam darzubieten und abverkaufsoptimal zu platzieren. Dies wird meist durch einen vom Markenartikelhersteller beauftragten Dienstleister oder den Außendienst erfüllt.

Me-too-Produkte

Nachahmung bereits am Markt befindlicher Produkte.

Mobile

Ausgestanzte Kartonteile, die an Schnüren beweglich von der Raumdecke hinunterhängend in den Blick des Konsumenten kommen.

Mock up

Muster / Dummy

Muster

Prototyp eines Displays, der manuell oder mit Hilfe von CAD-CAM-Anlagen hergestellt wird. Häufig auch Weiß- oder Blancomuster genannt.

One-Stop-Shopping

Möglichkeit, mit einem Einkauf alle benötigten Produkte zu erwerben - beispielsweise in großen Einkaufszentren oder Shopping Malls.

On-pack-Promotion

Produktmuster oder Beigaben werden dem zu verkaufenden Produkt beigefügt. Es besteht eine feste Verbindung zwischen den Teilen, so dass im Handel ein einfaches Handling möglich ist.

Outlet

einzelne Filiale eines größeren Konzerns.

Outsourcing

Dauerhaftes Auslagern bestimmter Aufgaben oder Abteilungen an Dritte (z.B. logistische Aufgaben, Displaybestückung).

Paletten-Display

Die Ware wird am P.O.S. direkt von der Palette verkauft. Der Palettenmantel schützt die Ware vor Beschädigung und ist werblich gestaltet.

Palettentray

Bedruckte Wellpappträger, die auf Paletten übereinander gestapelt Produkte tragen.

Personality Promotions

Verkaufsförderungsaktionen, die mit Hilfe von Werbedamen durchgeführt werden - häufig Probieraktionen.

Pixel

kleinste Bilddateneinheit

Plakatsystem, -display

-> Schaufenster-Dekoration

PMS-(Pantone Matching System)

System zur Identifizierung bestimmter Druckfarben.

Podest

> Sockel

P.O.S.

Point of Sale: In den USA und nach POPAI eigentlicher Ort des Verkaufs im Gegensatz zum -> POP. In Europa übergreifender Begriff für Ort der Kaufentscheidung.

POP

Point of Purchase: Ort des Einkaufs.

P.O.S.-Werbung

"Das Element der Verkaufsförderung, das sich mit Zeichen und Displays an, auf oder neben dem Punkt beschäftigt, an dem ein Produkt oder eine Dienstleistung, für die geworben wird, zum Kauf bereitsteht. Sie dient vier Zwecken: Informieren, erinnern, überzeugen, verkaufen." (nach: Stumpf und Kawula, 1985).

POPAI

Point of Purchase Advertising Institute. Internationaler Verband, der sich speziell den Interessen der Markenartikler, des Handels und der Displayhersteller/ -Designer in der P.O.S.-Branche widmet.

Postscript

Datenstandard aus dem Grafikbereich, der sich für dem Import in verschiedenster EBV-Anlagen eignet und auch Schriften enthält.

Postprüfung

Postprüfungen werden durch das Posttechnische Zentralamt durchgeführt und stellen sicher, dass die Verpackung die Ware auch beim Postversand optimal schützt.

Präsentationskarton, -verpackung

Faltschachtel oder Kartonverpackung - meist mit Einsätzen zur Stabilisierung, welche Waren besonders werblich präsentieren.

Pretest / Posttest

Überprüfung der Akzeptanz / Gestaltung eines Produktes vor bzw. nach der Einführung.

Price off

Sonderangebotsaktionen / Preisreduktion

Prismenwender, Lamellendisplays

Elektromotorisch angetriebenes System, das zeitlich im Wechsel unterschiedliche Motive zeigt (vergl. auch Licht- und Bewegungsdisplay).

Promotion

Englische Bezeichnung für -> Verkaufsförderung.

Propagandistin

Werbedame, die an einem Degustationsstand Waren zum Testen anbietet.

Pull-Strategie

Absatzstrategie, bei der durch Werbemaßnahmen beim Endverbraucher eine Sogwirkung für ein Produkt ausgelöst werden soll, so dass dieser im Handel gezielt das beworbene Produkt verlangt.

Push-Strategie

Absatzstrategie, bei der größere Warenmengen in den Handel hineinverkauft werden. Die Aufgabe, beim Konsumenten ein Bedürfnis für dieses Produkt zu wecken, obliegt in diesem Falle dem Handel.

Rack jobber

Regalgroßhändler, der in Einkaufszentren Regalplätze für andere Produktgruppen (=Ergänzungssortimente) anmietet.

Rändelplakat

-> Leichtplakat

Rasterweite

Maßeinheit für die Anzahl von (Raster-) Linien pro cm - ein 48er Raster besitzt 48 Rasterlinien pro cm (48L/cm).

Recall

ungestützte Erinnerung an eine Marke.

Recognition

gestützte Erinnerung an eine Marke aufgrund einer vorgegebenen Auswahl an Maßnahmen.

Regaleinsatz

Offene Box, die Waren im Verkaufsregal am P.O.S. heraushebt.

Regalnase

Hinweisschild am P.O.S., das in Sichthöhe aus der Regalebene herausragt und den Konsumenten auf einen bestimmten Artikel oder ein Sonderangebot hinweist.

Regalstopper (Wobbler, Wipper)

Ausgestanztes Kartonelement, das am P.O.S. aus dem Verkaufsregal herausragt - auch wippt - und damit die Aufmerksamkeit des Kunden auf ein bestimmtes im Regal sortiertes Produkt leitet.

Regalstreifen

Wird am Regal befestigt und weist auf ein Produkt hin.

Relaunch

Änderung von Eigenschaften bereits am Markt befindlicher Produkte, um diese wieder/weiterhin interessant zu machen.

Relevant set

Produkte, die dem Verbraucher bekannt sind und daher beim Einkauf gezielt gesucht und erworben werden.

Retail Promotion

Individuelle Einzelhandelspromotion, die mit einem speziellen Geschäft durchgeführt wird.

Response-Verarbeitung

Antwortschreiben auf ein -> Mailing werden im Auftrag des Versenders durch den Dienstleister erfasst und beantwortet. Die aufbereiteten Daten werden dem Auftraggeber für weitere Aktivitäten zur Verfügung gestellt.

Salesfolder

-> Präsentationskarton, Faltblatt für den Vertrieb mit Verkaufsargumenten.

Sales Promotion

Verkaufsförderung, Instrument der Kommunikationspolitik im Rahmen des Marketing-Mix.

Sample

Muster, Probe

Sampling-Aktion

Verteilung von Gratisproben

Schaufensterdekoration

Meist mehrteilige Displaydekoration, die im Laden- Schaufenster ein Produkt oder eine Produktfamilie bewirbt.

Schaupackung (Dummy)

Überdimensionierte Packungsattrappe.

Schnappdisplay

Leporelloähnlich zusammengelegter Plakataufsteller mit manuell oder durch Gummizug sich öffnendem Rückständer.

Schütte

Die Ware wird als Schüttgut dem Konsumenten zum "Zugreifen" angeboten -> Bodendisplay.

Scribble

Handskizze

Sell-in-sell-out-Konzepte

Hinein- und Abverkaufskonzepte für den Handel.

Serviceverpackungen

Einwegverpackungen, die im Bereich von Fastfoodketten, Bäckereien und auf Festen anfallen.

Shop-in-Shop-System

Ladenkonzept, bei dem unter einem Dach die Ware in abgeschlossenen -> Outlets präsentiert wird.

Shooting

Foto-Shooting, d.h. professionelle Werbefotografie

Shop-in-Shop-Deko

-> Dekoration

Showcard

Kleines Plakat mit Rückständer, meist als Leicht- oder Kaschierplakat gearbeitet.

Sockel

Warentragender Würfel oder Podest aus kaschierter Wellpappe, häufig mit Gefach zur Stabilisierung.

Sonderplatzierung

Zeitlich begrenzte Verkaufsförderungsaktion mit Normalpreisen.

Space-Management

Untergruppe des -> Category-Managements, Optimierung eines Sortiments.

Spill-Over-Effekt

Einfluss einer Werbemaßnahme für ein Produkt auf die Substitutionsprodukte.

Stanzfigur, Standfigur

-> Aufstellfigur

Stanzplakat

-> Kaschierplakat

Stehkantenplakat

-> Hohlrahmenplakat

Stummer Verkäufer

Veraltete Bezeichnung für warentragendes Display.

Tailormade Promotion

maßgeschneiderte, handelsindividuelle Verkaufsförderungsaktion.

Testimonial

Einbindung von Prominenten in Promotionaktionen.

Thekensteller, Thekendisplay

Meist auf dem Prinzip einer offenen Faltschachtel basierend, werden vor allem Waren oder Drucksachen (Prospekte, Flyer, Karten) auf der Ladentheke zum Zugreifen und Mitnehmen dargestellt. Oft auch als -> Verkaufs-/ Versandeinheit eingesetzt.

Tiff (Tagged Image File Format)

Dateityp, der für den Austausch von Bilddaten geeignet ist.

Tonality

Stil der Gestaltung von Werbemitteln.

Total store

Erfassung aller Warenbewegungen, Veränderungen und Einflussgrößen über einen bestimmten Zeitraum in einem outlet.

Topper, Topschild

-> Crowner

Trade

Handel

Trade marketing

Handelsmarketing

Trading down

Trend zu niedrigpreisigen (low-price) Produkten (Handelsmarken).

Trading up

Trend zu hochpreisigen Produkten (Markenartikeln).

Treatment-Vergleich

Vergleich von Aktionen, bei denen unterschiedliche Einflussgrößen variiert wurden.

USP

unique selling propositon = einzigartiges Verkaufsargument, durch das sich die Ware / das Produkt von der Konkurrenz abhebt.

value integration

Verknüpfung der via klassischer Werbung kommunizierten Erlebniswelt mit den Verkaufsförderungaktionen.

Verkaufsförderung (VKF)

Bestandteil des Marketing-Mix, um mit Hilfe von Displays, Aktionen, Angeboten den Absatz von Waren und Dienstleistungen zu fördern.

Verkaufs-/Versandeinheit (VVE)

Display, das neben der warentragenden und darstellenden Funktion den Zweitnutzen als Transportumverpackung hat.

Warentragendes Display

Display, welches Waren zum Abverkauf präsentiert.

Win / win-Strategie

Zusammenarbeit zum Nutzen aller Beteiligten.

Wipper, Wobbler

-> Regalstopper

WKZ

Werbekostenzuschuss

Workflow

Arbeitsfluss; Organisation der Prozessschritte von der Gestaltung bis zur Fertigstellung.

Würfel

Dekoelement oder -> Sockel Zeitaufsteller -> Dachaufsteller

Zweitplatzierung

Aktionsplatzierung / Ganzjahresplatzierung eines Artikels am -> P.O.S. mit Hilfe von -> Displays neben der üblichen Stammplatzierung zur Absatzförderung des Produktes.

Die ISO-Modul-Einzelmaße

modulare Teilflächen (*=Verbundstapelung möglich)

400 x 600 200 x 600* 133 x 600 100 x 600*
400 x 300 200 x 300* 133 x 300 100 x 300*
400 x 200* 200 x 200 133 x 200 100 x 200
400 x 150 200 x 150* 133 x 150 100 x 150*
400 x 120 200 x 120 133 x 120 100 x 120